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Bewertung: Hotels nach Kriminalitätsniveau

Sicherheit ist Ihr Recht

Nach dem Human Rights Act 1998 gilt persönliche Sicherheit im Vereinigten Königreich als rechtlich geschützte Erwartung; für Besucherinnen und Besucher umfasst dies nicht nur eine einzelne Adresse, sondern auch die Straßen, Verkehrsverbindungen und umliegenden Bereiche, in denen sie sich aufhalten. In London sind Nachbarschaften oft großflächig und intern sehr heterogen, sodass sich die Bedingungen innerhalb desselben Gebiets deutlich unterscheiden können. Diese Plattform nutzt offizielle Polizeidaten, die unter der Open Government Licence (OGL v3.0) veröffentlicht werden, und verarbeitet sie im Einklang mit dem Data Protection Act 2018, um eine strukturierte, datenbasierte Darstellung registrierter Kriminalität auf feinerer räumlicher Ebene zu ermöglichen. So können Nutzerinnen und Nutzer Gebiete vergleichen, wenn sie entscheiden, wo sie wohnen, übernachten oder zu Fuß unterwegs sein möchten.

Sicherheit in London durch Daten verstehen

Dieses unabhängige Analyseprojekt bietet eine hochauflösende Sicht auf Straßenkriminalität in ganz London auf Grundlage offizieller Polizeidaten des Vereinigten Königreichs, die unter der Open Government Licence (OGL v3.0) veröffentlicht werden. Die Kriminalitätsmuster der Stadt sind stark ungleich verteilt und unterscheiden sich häufig selbst zwischen benachbarten Straßen erheblich. Ziel dieser Plattform ist es, diese räumlichen Unterschiede durch ein konsistentes analytisches Rahmenmodell sichtbar und vergleichbar zu machen.

Obwohl offizielle Polizeidatensätze transparent und wertvoll sind, werden sie öffentlich meist auf Borough- oder Verwaltungsebene aggregiert oder als anonymisierte Punktdaten ohne räumlichen Kontext dargestellt. Solche Formate erschweren es, zu erkennen, wie sich Kriminalität innerhalb kleinerer Gebiete unterscheidet oder wie sich die Exposition von einer Straße zur nächsten verändert. Dieses Projekt begegnet diesen Einschränkungen durch ein einheitliches räumliches Modell, das auf die Verteilung von Kriminalität auf Straßenebene und deren Vergleichbarkeit im gesamten Stadtgebiet fokussiert.

Warum bestehende Polizeikarten nicht ausreichen

Offizielle Kriminalitätskarten sind nicht für eine feinräumige Analyse ausgelegt. Große Verwaltungsgebiete können interne Unterschiede überdecken, während kleinere, aber hochintensive Zonen kaum erkennbar sind, wenn lediglich Gesamtzahlen dargestellt werden. Zudem bildet eine reine Normalisierung nach Bevölkerungszahl nicht die tatsächliche Exposition von Fußgängerinnen und Fußgängern, Pendlerinnen und Pendlern oder Besucherinnen und Besuchern ab, die sich durch den Raum bewegen.

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Exposition auf Straßenebene, indem anonymisierte Polizeivorfälle in ein konsistentes räumliches Raster integriert und nach Schweregrad gewichtet werden. Das Ergebnis ist eine vergleichende Darstellung lokaler Konzentrationen registrierter Straftaten – statt sich ausschließlich auf aggregierte Verwaltungsstatistiken zu stützen.

Lokales Kriminalitätsniveau: ein analytisches 500×500‑m‑Raster

London ist in einheitliche 500×500‑Meter‑Rasterblöcke unterteilt. Innerhalb jedes Blocks werden registrierte Vorfälle aggregiert und nach Schweregrad gewichtet, um ein lokales Kriminalitätsniveau zu berechnen – einen dichtebasierten Indikator, der die relative Konzentration von Straßenkriminalität abbildet.

Das Modell umfasst Straftaten, die für die Exposition im öffentlichen Raum besonders relevant sind, darunter Diebstahl, Raub, Körperverletzung, messerbezogene Vorfälle, drogenbezogene Delikte im Straßenraum und ähnliche Kategorien. Jeder Delikttyp erhält einen Schwerekoeffizienten (1–10), der auf einem unabhängigen analytischen Modell basiert und die relative Ernsthaftigkeit möglicher Folgen widerspiegelt. Diese Koeffizienten sind keine offiziellen Bewertungen, sondern autorendefinierte Parameter, die eine Schwere-Dimension in die Analyse einführen.

Die Normalisierung der Vorfallzahlen nach Flächengröße ermöglicht aussagekräftige Vergleiche zwischen unterschiedlich großen Orten. Dadurch werden räumliche Unterschiede sichtbar, die in Borough-Statistiken verborgen bleiben. In Zentrallondon können benachbarte Rasterblöcke beispielsweise deutlich unterschiedliche Werte des lokalen Kriminalitätsniveaus aufweisen – ein Hinweis auf stark lokalisierte Muster registrierter Vorfälle im sehr kleinen Maßstab.

So nutzen Sie die Karte

Die interaktive Karte ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, räumliche Muster der Kriminalität in London zu erkunden. Jeder Rasterblock kann ausgewählt werden, um die zugrunde liegenden, von der Polizei registrierten Vorfallzahlen einzusehen. Filter ermöglichen es, bestimmte Deliktskategorien zu isolieren und zu beobachten, wie sich unterschiedliche Straftypen über die Stadt verteilen. Bei höheren Zoomstufen werden anonymisierte Vorfallpunkte eingeblendet, um zusätzlichen Kontext zu bieten.

Hotelmarker dienen ausschließlich der räumlichen Orientierung; bei Auswahl eines Markers öffnet sich die offizielle Website des jeweiligen Hotels. Die Karte stuft keine Orte als sicher oder unsicher ein – sie bietet eine vergleichende analytische Darstellung der Verteilung registrierter Kriminalität, die eine eigenständige Interpretation ermöglicht.

Transparent, rechtssicher, unabhängig

Alle Daten stammen aus offiziellen offenen Datensätzen der britischen Polizei (Metropolitan Police sowie Home Office / ONS), die unter OGL v3.0 veröffentlicht werden. Es werden nur Datensätze mit nutzbaren räumlichen Koordinaten einbezogen; Kategorien mit eingeschränkten oder stark anonymisierten Ortsangaben bleiben ausgeschlossen. Private Überwachungsdaten oder kommerzielle Tracking-Daten werden nicht verwendet.

Die Methodik – einschließlich der Auswahl der Deliktskategorien, der Schweregewichtung, der Konstruktion des räumlichen Rasters, der Normalisierung und Aggregation – ist auf der Seite „Legal & Methodology“ ausführlich dokumentiert. Die Datenverarbeitung erfolgt im Einklang mit dem Data Protection Act 2018 und den einschlägigen Leitlinien zur Nutzung öffentlicher Daten.

Umfassender Disclaimer

Diese Plattform visualisiert historische Polizeidaten und bietet weder Echtzeitüberwachung noch Prognosen oder Sicherheitsgarantien. Werte des lokalen Kriminalitätsniveaus sind vergleichende Indikatoren und dürfen nicht als absolute Risikomaße interpretiert werden. Niedrigere Werte garantieren keine Sicherheit, höhere Werte bedeuten nicht, dass Vorfälle zwangsläufig eintreten.

Die Karte ist als analytisches Instrument zur Unterstützung räumlicher Orientierung und vergleichender Analyse gedacht. Nutzerinnen und Nutzer bleiben für ihre eigenen Entscheidungen zu Bewegung, Unterkunft und Reisen verantwortlich. Sie sollte gemeinsam mit anderen Informationsquellen und lokalem Kontext genutzt werden – nicht als Ersatz dafür.